Nusa Lembongan

Nusa Lembongan

am Morgen am Rocky Beach bei Ebbe

Muss man nach Nusa Lembongan? Die Insel ist sicher ein interessantes und auf jeden Fall eigenes Reiseziel. Wer Schorcheln oder Tauchen will hat hier viele Möglichkeiten. Generell ist das Leben auf der Insel einfach und ruhig, wenn man auch nicht übersehen kann, dass gerade in den letzten Jahren ein Aufschwung an Besuchern erfolgt ist. Das merkt man schon an den vielen (neuen) Inseltaxis. Es gibt eine Reihe neuer Unterkünfte, meist im einfachen Stil und auf die Traveller-Szene ausgerichtet. Eine Reihe netter kleiner Restaurants finden sich entlang der Hauptstraße die parallell zu den Hauptständen verläuft.

Wer zum ersten Mal nach Bali kommt und neben der Hauptinsel noch ein anderes Ziel ansteuern möchte, der ist in meinen Augen mit Lombok weit besser bedient. Dort kann man wesentlich mehr unternehmen und die Strände sind mindestens genauso schön.
Wer allerdings schon einmal in Bali war oder gerne abseits der üblichen Routen reist, für den wird Nusa Lembongan eine Bereicherung sein.

 

Insel-Taxi auf Nusa Lembongan – jetzt geht´s zum Hotel

Was die „Dramaturgie der Ziele“ betrifft, so würde ich Nusa Lembongan immer an den Anfang setzen. Lombok und Bali sind dann die natürlichen Steigerungen.

Hier geht es los. Der Pier bei Sanur für die Schnellboote nach Lembongan

Wir waren ja leider nur knapp 24 Stunden auf der Insel und hatten auch nicht das beste Wetter. Daher geben meine Bilder nicht ganz dir Stimmung der Saison wieder. Die Monate Juni, Juli und August verwöhnen mit viel Sonnenschein und kaum Regen. Allerdings sind dann auch die meisten Besucher auf der Insel. Mein Empfehlung sind die Monate Mai und September, dann präsentiert sich die kleine Insel am idyllischsten. Auch April und Oktober eigen sich noch gut für einen Besuch. Von November bis März kann es oft regnen. Außerdem ist dann mehr Wind der für entsprechend hohe Wellen sorgt und die Überfahrt mit den Speedbooten entsprechend holprig werden lassen kann.

Ausblick vom Batu Karang Resort

Gut zu wissen: Nasse Füsse bekommt man definitiv beim Ein- und Aussteigen ins Speedboot. Daher sollte man sich Schuh- und Kleidermäßig darauf einstellen. Feste Schuhwerk und lange Hosen sind nicht angebracht. Dafür Shorts und Flip Flops die optimale Ausrüstung für die Überfahrt. Wer leicht seekrank wird, der sollte vorher entsprechende Medikamente einnehmen. Denn auch bei schönem Wetter kann es draußen auf den offenen Meer unruhig werden.

Schwimmende Wasserparks- & Schnorchel-Plattformen für die Tagesausflügler