Laos

Normalerweise… in Luang Prabang

  Normalerweise ist das Wetter in Luang Prabang im Januar sehr schön, fast nur Sonne. Morgen, abends und nachts kühler und tagsüber frühlingshafte Temperaturen so zwischen 20 und 26 Grad. Normalweise. Aber das Wetter ist hier wie überall launisch.   Und man darf auch nicht vergessen, dass die Stadt etwa 1500 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Aber jetzt, wo wir hier sind müsste auch nicht unbedingt einer der kältesten Tage überhaupt sein. Das Thermometer ist von gestern auf heute von 26 auf 11 Grad gefallen, und es ist jetzt 15 Uhr nachmittags. Schön ist aber, dass ich die Klimaanlage meines Hotelzimmers auf heizen umstellen kann. Und so wird gerade wohlig warme Luft in mein Zimmer geblasen.    Deshalb bei Reisen in den Wintermonaten Dezember bis Februar daran denken, dass es hier auch mal richtig kalt werden kann. Ein Pullover gehört deshalb unbedingt ins Gepäck.

In Luang Prabang ist man aber auf so einen Kälteeinbruch vorbereitet. Im L’Elefant Restaurant haben Sie heute überall Heizlüftern und Tontöpfe mit glühenden Kohlen aufgestellt. So kann man auch bei niedrigen Temperaturen auf der Terrasse sitzen und die französische Küche genießen.  Aber solche kalten Tage sind wirklich die Ausnahme. Wir haben diesmal einfach ein wenig Pech.   Der Schönheit und dem gemütlichen Flair der Gartenstadt Luang Prabang tut das keinen Abbruch. Die vielen netten kleines Cafés, Restaurants und Geschäfte. Die hübsch hergerichteten Häuser im französischen Kolonialstil, die grünen Strassenzüge mit vielen Bäumen und die wunderschönen erhabenen Tempelanlagen. Ein wunderbarer Platz.  Und bezüglich der Wetterkapriolen muss man sich einfach nur zu helfen wissen. Als uns ein plötzlicher Regenschauer überraschte haben wir schell in einem Weingeschäft Zuflucht gesucht. (Es lag gerade am nächsten.)   Da war es angenehm warm, man hat uns freundlich begrüßt. Also lassen wir uns nieder und genießen einen guten Tropfen. Im Vergleich zu Thailand ist Wein hier in Laos deutlich günstiger da der Steueraufschlag deutlich geringer ist.